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Rinderzucht 2 Rinderzucht

Durch  einkreuzen von genetisch weit entfernten Rassen soll der Heterosis Effekt genutzt werden. Dieser besagt, dass die Nachfahren zweier Elternrassen besser als der Durchschnitt der Elternrassen ist.

„Durch genetisch möglichst unterschiedliche reinrassige Zuchtlinien der Parentalgeneration (= Elterngeneration) wird bei der Kreuzung erreicht, dass viele Allele unterschiedlich sind. Stark heterozygote Lebewesen verfügen über mehr verschiedene Erbanlagen als reinrassige. Sie sind oft resistenter gegen Krankheiten und können sich besser auf wechselnde Umweltbedingungen einrichten. Nachteilige rezessiv bedingte Eigenschaften werden zudem im Phänotyp der Hybride nicht (oder kaum) realisiert.“ (http://de.wikipedia.org)

Je schlechter ein Merkmal vererbbar ist, desto mehr kommt der Heterosis Effekt zum tragen. Kreuzt man mit einer Ursprungsrasse zurück sinkt der Effekt der Heterosis wieder. Durch einkreuzen der dritten Rasse wird dieser Effekt bei ca 85% gehalten. Einkreuzen weiterer Rassen lassen den Effekt nicht bedeutend weiter ansteigen.

Unsere Herde bestand bis vor 4 Jahren rein aus Holstein- Friesian Kühen. Einer leistungsstarken großrahmigen Kuhrasse. Die hinsichtlich der Milchleistung und des Erscheinungsbildes die bedeutendste Kuhrasse der Welt ist.
Die HF Tiere wurden immer empfindlicher in Bezug auf Klauengesundheit, Eutergesundheit, Fruchtbarkeit, Geburtsschwierigkeiten und der Vitalität der Kälber. Durch die Reinzucht mit dieser Rasse sahen wir keine Besserung. In den USA, Italien und auch in Deutschland wurden wir auf die Dreirassenkreuzung aufmerksam.